Forschungsprojekt 

SPIKA

Spirituelle Kompetenz in der Begleitung pflegender Angehöriger

Ansprechpartnerin:

Jenny Kubitza

 
Förderung:

Rottendorf Stiftung

 Möchten Sie mitmachen ?   

Wir suchen Einrichtungen sowie Fachpersonen und Ehrenamtliche, die an der Schulung teilnehmen möchten. Wenn Sie Lust haben, Teil des Projekts zu werden, freuen wir uns über Ihre Nachricht (siehe links)!

 

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Hintergrund: In der Studie zu Bedürfnissen und Bedarfen von pflegenden An- und Zugehörigen haben wir herausgefunden, dass pflegende Angehörige von professioneller Unterstützung profitieren können, um Spiritualität als Ressource zu nutzen. Diese Unterstützung kann von Gesundheitsfachpersonen angeboten werden, die in ihrem Berufsalltag Kontakt zu pflegenden Angehörigen haben.

Dafür benötigen sie jedoch spirituelle Kompetenzen. Bisherige Studien zeigen, dass sich viele Gesundheitsfachpersonen in diesem Bereich als wenig kompetent einschätzen und deshalb selten spirituelle Unterstützung anbieten.

In unserem Projekt möchten wir deshalb untersuchen, ob eine Schulung die spirituelle Kompetenz dieser Personen stärken kann und wie sie Spiritualität in ihrem beruflichen Alltag und im Umgang mit pflegenden Angehörigen erleben und einsetzen.

 

Die Methodik: Bei der Studie handelt es sich um ein Mix-Methods-Design. Das bedeutet, dass verschiedene Methoden der Datenerhebung kombiniert werden. Die Teilnehmenden der Schulung werden zum einen mündlich in Interviews befragt und zum anderen schriftlich mit einem Fragebogen zu ihrer spirituellen Kompetenz. Die Interviews finden einige Wochen nach der Schulung statt. Den Fragebogen erhalten die Teilnehmenden sowohl vor als auch nach der Schulung, damit Veränderungen in der spirituellen Kompetenz verglichen werden können.

 

Laufzeit: 03/2026-03/2027

 

Jenny Kubitza über das Projekt:

Was macht das Thema für dich so relevant?

„In unserer vorherigen Studie hat sich gezeigt, dass Spiritualität ein sehr wichtiges Bedürfnis für pflegende Angehörige ist. Sie sprechen dieses Bedürfnis jedoch oft nicht direkt an, vielmehr muss man diese zwischen den Zeilen erkennen. Wir wollen Fachpersonen darin stärken, diese Bedürfnisse wahrzunehmen und eine ganzheitliche Begleitung anzubieten, ohne Angst davor zu haben, etwas falsch zu machen."

Welche Personen können an der Studie teilnehmen?

„Wir sind hier sehr offen. Teilnehmen können Fachpersonen und Ehrenamtliche, die in ihrem beruflichen oder freiwilligen Engagement Kontakt zu pflegenden Angehörigen haben, zum Beispiel Pflegeberater:innen, Ehrenamtliche Personen, ärztliches oder pflegerisches Personal. Dabei ist es ganz egal, ob sie sich schon mit Spiritualität beschäftigt haben oder bisher noch gar nicht.“